7th Patronus Gratitude Day

Siebter Patronus Gratitude Day

Der siebte Jahrestag!

Einmal bitte ganz tief Luft holen und sich etwas wünschen! Mein Lebenswerk wird heute nämlich sieben Jahre alt! Und weil soweit eigentlich nicht all zu viele Informationen diesbezüglich existieren, werde ich in diesem Post die sieben häufigsten Fragen beantworten.

Fragen:

Frage 1: Warum hast Du noch immer keinen Verlag?

Gute zehn Verlage habe ich (teils mehrfach) angeschrieben, soweit aber nur Absagen oder keine Antwort erhalten. Natürlich können es ganz banale Gründe wie ein bereits gesättigter Markt in diesem Genre oder bereits ausgeschöpfte finanzielle Mittel sein, im Grunde aber liegt es am Werk, welches einfach nicht gut oder interessant genug war.

Dennoch betrachte ich das nicht als Niederlage, sondern als Ansporn. Meine Zeit ist dann eben noch nicht gekommen. Vielmehr ist es auch so, dass der Faktor Zeit mein Werk bisher kontinuierlich besser gemacht hat. Und jeder Autor wird mir da zustimmen: Wenn man sein Werk ein Jahr ruhen lässt und dann wieder zur Hand nimmt, frägt man sich manchmal, was für einen unglaublichen Schwachsinn man im vergangenen Jahr eigentlich geschrieben hat.

Man kann nur auf ein Jahr hoffen, in welchem man nicht mehr so denkt 😉

Frage 2: Wie weit ist der Gesamtfortschritt von DCDSP?

Fragment I ist bereits fertig, Fragment II ist in Arbeit.

Frage 3: Wirst Du überhaupt mal fertig, wenn du nach sieben Jahren gerade mal beim zweiten Teil bist?

Wer hoch hinaus will, muss lange am Fundament verweilen, heißt es.

„Problem“ ist, dass alle Werke zusammenhängend sind. Wenn ich F1 einen Charakter erwähne, muss ich bereits wissen, wie und wo dieser Charakter stirbt und nochmal vorkommt. Schließlich hat mein Gesamtwerk acht Teile, und so etwas will gut durchdacht sein. Ich bin kein progressiver Schreiber, aus welchem Grund es wohl noch länger dauert. Sprich ich schreibe oft das Hintere vor dem Vorderen.

Frage 4: Warum sind so wenig konkrete Informationen über DCDSP verfügbar?

Das Werk ändert sich derzeit oft. Sowohl vom Titel als auch was die Grundgeschichte angeht. Ungern gebe ich eine Leseprobe heraus, nur um dann zwei Monate später sagen zu müssen, dass die nicht mehr aktuell ist.

Frage 5: Warum verlegst Du das Werk nicht selbst?

Mir fehlt sowohl das notwendige Kapital als auch das noch wichtigere Know-How. Zumal in der Verlegung und erfolgreichen Vermarktung weitaus mehr steckt als nur den Buchdruck in Auftrag zu geben und es dann „einfach zu verkaufen“. Ein übersehener Layoutfehler beim Druck, eine falsche oder keine Strategie in der Vermarktung, und schon ist alle Mühe getrübt. Schon kleine Dinge wären unter Umständen ein Genickbruch für mein ganzes Lebenswerk und könnten mir alles Aufgebaute zunichte machen.

Ich habe aus der Vergangenheit und Fehlern gelernt. Man betrachte hierzu nur einmal den Zeitungsartikel von 2009. Nur eine einzige Person hat sich gemeldet, und auch sonst ging der Artikel unter, selbst unter Freunden, die täglich Zeitung lesen.

Ich will das Beste für mein Lebenswerk und ich werde das Beste bekommen. Koste es, was es wolle. Es spielt keine Rolle, wie lange ich auf den besten Zeitpunkt warten muss. Lieber existiert das Werk unveröffentlicht und unbekannt nur auf meinem Computer, als dass ich auf Biegen und Brechen mein Buch rausbringe und es dann als billiges, fehlerdurchsetztes Printwerk irgendwo verstauben sehen muss.

Frage 6: Was hältst Du von Book-on-Demand-Verlagen, Dienstleistungs- und Bezuschussverlagen?

Von Bezuschussverlagen halte ich nichts, ebenso wenig von Book-on-Demand-Geschichten. Wie oben erwähnt, will ich das Beste für mein Werk. Und dazu gehört ein Verlag / Verleger, der mich / mein Werk will, weil er das Potenzial sieht und mich fördert und fordert.

Frage 7: Was sieht man bei dem Bild im Hintergrund?

Im Hintergrund sieht man eine gebrandete Holzplatte, die ich Weihnachten 2011 geschenkt bekommen habe. Sie trägt den ganzen, wenngleich nicht mehr aktuellen Titel des ersten Fragments: Die Chronik des Schwarzen Patronus – in acht Fragmenten – Fragment I: Der Schwarze Krystall (memento mori) sowie einen zusätzlichen Nachsatz: Bedenke, dass Du stirbst, Schwarzer Patronus.

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Trivia:

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Bearbeitungshistorie:

  • Artikel erstellt:
    Ungefähr März 2012
  • Letzte Bearbeitung:
    Sonntag, 23. Februar 2020

Bildquellen:

  • Alle Bilder:
    Eigene Werke.