10th Patronus Gratitude Day

Ein Jahr ist wieder vergangen, ein erstes zweistelliges Jubiläum ist zu feiern und man kann sagen: Alles nur erdenklich Gute zum zehnten Patronus Gratitude Day!

Von einer Freundin bekommen :)
Von einer Freundin bekommen 🙂

 

Was? Zehn Jahre?

Auch, wenn ich es gewusst habe, überrascht es mich selbst, dass wirklich bereits die erste Dekade meines Lebenswerkes vergangen ist. Da ich dieses Jahr selber dreißig Lenze auf meinem Rücken geladen haben werde, ist es (un)genau ein Drittel meines Lebens, welches ich bereits für meine Oktalogie verwende. Auch, wenn ich für mein Werk rein rechnerisch nie einhundert Prozent geben kann, so ist es doch beachtlich, wie die Zeit schwindet. Nicht selten frage ich mich: Wo führt alles hin, ist jemals ein Ende in Sicht? Oder soll es gar kein Ende geben?

Manche Tage und Stunden ziehen sich, als möchten sie niemals vergehen. Die Zeit im Wartezimmer, die Wochen bis zum ersehnten Urlaub, das Wochenende, die Antwort vom Brieffreund. Andere Minuten und gar Jahre vergehen wie im Zeitraffer. Stets will man das Leben greifen, es festhalten, es genießen, doch rinnt einem der Sand der Zeit erbarmungslos durch die Hände. Und je stärker und mit je mehr Eifer man versucht, den Sand festzuhalten, umso schneller verrinnt alles. Bis man sich versieht, ist alles vergangen, vergessen, vorbei. Ein Augenblick. Eine Woche. Das ganze Leben.

Deshalb heißt es wohl: Excelsior und weiter, immer weiter!

Alles noch Relevante liegt voraus und wird durch eben jenen Augenblick und Moment geprägt. Alles andere hat man bereits hinter sich gebracht und dort gelassen, wo man es wohl lassen musste.

Was zurückliegt, liegt für immer dort. Und das sehr gut. Sogar so gut, dass es einen nicht mehr zu belasten hat. Zudem hat es einen dorthin gebracht, wo man sich jetzt befindet. Jede bestiegene, waghalsige Stufe einer endlos scheinenden Treppe. Jedes überwundene Steinchen und jeder massive Felsbrocken. Daher kann man Dinge wie Reue oder Trauer getrost aus seinem Leben streichen.

Alles kommt ohnehin wohl so, wie es kommen muss. Vorausgesetzt, man lässt sich nicht nur vom Leben treiben, um sinnlos und ohne Ehrgeiz in den Tag hineinzuleben.

Zurück zum Seitenanfang

Was gibt es Neues?

Nicht viel, für einen Außenstehenden betrachtet. Womit ich denke, dass mich und mein Vorhaben mittlerweile viele belächeln. Was ich durchaus verstehen kann. Heute sind es schließlich zehn Jahre, seit ich mit DCDSP angefangen habe. Und wo bin ich? Gerade mal beim dritten von acht Fragmenten (Anmerkung in 2019: damals hießen die Bände noch Fragmente) und noch immer kein Verlag. Im Vergleich zu manch anderen Autoren, die Fließbandarbeit leisten und im Halbjahrestakt ein weiteres Werk in die Buchregale bringen, eine magere Leistung, mag man meinen.

Ich bin ein Perfektionist. Oft ver(sch)wende ich Stunden und ganze Tage, nur um ein einzelnes Detail auszuarbeiten, zu recherchieren und in das Werk einzupflegen. Dazu kommt natürlich noch die Wartung dieses Blogs, allgemeine Recherche und Inspirationszeit. Und genau das ganze Drumherum sieht als Diagramm ungefähr so aus:

Etwas zeitkonsumierend.
Etwas zeitkonsumierend. Klicken für Vollbild in neuem Tab!

Zurück zum Seitenanfang

Was ist in Planung?

In Planung ist viel, doch realisieren kann ich soweit nur wenig. Was daran liegt, dass das Buch selbst das Sprungbrett für weitere Projekte im DCDSP-Universum ist und ich erst einmal mit dem Buchwerk Fuß fassen muss, um weitere Schritte gehen zu können.

Was sind schon zwei, drei Seiten geschriebener Text im Vergleich zu einem Buch mit sechshundert oder mehr Seiten? Nicht viel. Aber genau sind es genau diese zwei Seiten, die täglich über Monate hinweg den Unterschied machen. Es ist die Beharrlichkeit, die zum Ziel führt.

Fragment II durchschlug bereits die 550-Seiten-Marke und ist in der Erstfassung fertig. Das dritte Fragment wurde begonnen und ist am Wachsen. Mittlerweile gibt es auch nur noch eine Richtung, in welche das Werk gehen kann. Es ist wie eine Walze, die immer größer und stärker wird.

Als ich anno 2005 angefangen habe, befand ich mich an einem einzelnen, kleinen Punkt im Nirgendwo und konnte mich mit meinem Werk um 360 Grad drehen. Jede Richtung war offen, ich hatte erst den Namen meines Hauptprotagonisten, noch keine richtigen Antagonisten, noch keine Städte, keine Magie, gar nichts. Nun, nach zehn Jahren, könnte ich den Protagonisten gar nicht mehr ändern, selbst wenn ich wollte.

Die Charaktere und die Welt, die man erschafft, entwickeln sich irgendwann von selbst. Man muss sie nur noch etwas anstoßen, ein kleines Szenario erschaffen und die Pro- und Antagonisten handeln direkt selbstständig. Alles fügt sich. Und wenn ich es dann noch trotz schaffe, jemanden von meinem Werk zu überzeugen und ihn in mein Universum entführen kann, bin ich vollends zufrieden und erfüllt in meinem Tun.

Zurück zum Seitenanfang

Was kostet die Welt?

2015-03-20-10th-patronus-gratitude-day-wage
Guter Monat!

Komplett und zusammengerechnet weiß ich es nicht von der ganzen Welt, jedoch vom eigenen Universum 😉 Somit: Viel! Seit dem ersten Wort 2005 ist eine Dekade vergangen und ich habe große Summen investiert. Vor allem gemessen daran, dass ich ein Dasein als berufliche und finanzielle Pinballkugel bin.

Trotz geringem Einkommen bleibt manchmal etwas übrig, um in Kleinigkeiten und investieren zu können. Einem lasterlosen Dasein ohne Alkohol, keinerlei Sammelwüte (DVDs etc) oder anderen finanzintensiven Faibles wie Automobil-Tuning und keinem Drang, Markenkleidung zu tragen sei Dank.

(Hier befand sich eine detaillierte Sektion über alle bisher getätigten Ausgaben. Eine stets aktuelle Auflistung aller Kosten findet sich hier wieder.)

Zurück zum Seitenanfang

Was gibt es zum Essen?

Wie immer alles, was man nicht von der Tellerkante schubsen möchte! Unglücklicherweise fiel dieser Jubeltag genau in den Zeitraum, in welchem ich mitten im Umzug gesteckt bin (beziehungsweise immer noch stecke, während ich diese Zeilen schreibe (und dieser Post online gestellt wird)), aus welchem Grund ich eine eigentlich größer geplante Party nicht stattfinden habe lassen können. Doch für ein gemütliches Beisammensitzen mit gutem Essen und netten Unterhaltungen im kleinen Kreis hat es auf jeden Fall gereicht.

Essensbilder kennt jeder vom langweiligen Stream und Newsfeed seines bevorzugten sozialen Netzwerkes. Wer also keine Essensbilder sehen will, kann hier die Seite schließen. Alle anderen: Scrollen!

Und als Schmankerl bekam ich von meinem Bruderherz ein „Autor Survival Pack“ geschenkt:

Spongebob-Eau-de-Toilette (damit ich bei einer Buchveröffentlichung auch gut rieche), Sensitive Pflasterstrips (falls ich mir beim Schreiben die Fingerkuppen wundgeschrieben habe), Vitamin B (für Leistungsfähigkeit beim Schreiben, auch in späten Abendstunden), Kaugummis (da Kaugummikauen bewiesenermaßen die Denkleistung positiv beeinflusst), Schoko-Banane-Riegel (für die notwendige Energie (man soll beim Schreiben ja nicht einschlafen), eine Sonnenblume (da ich die Sonne zum Schreiben benötige und eine solche Blume im Zimmer auch das Gemüt erhellt), M&M’s (als Nervennahrung und Motivationssteigerer) sowie einen Notizblock (denn eine nicht festgehaltene Idee ist eine verlorene Idee).

Zurück zum Seitenanfang

Über diese Seite:

Trivia:

  • (Keine Einträge)

Bearbeitungshistorie:

  • Artikel erstellt:
    ~ März 2015
  • Letzte Bearbeitung:
    Sonntag, 23. Februar 2020

Bildquellen:

  • Alle Bilder:
    Eigene Werke.