13th Patronus Gratitude Day

Hurra! Heute ist nicht nur Jahrestag meines Werkes, sondern auch erneuter Frühlingsanfang! Neues Schaffensjahr, neue Energie und natürlich alles Gute zum dreizehnten Jahrestag, Schwarzer Patronus! 🙂

13 Jahre, und dazu noch Wunderbare!

Viele sehen die Zahl 13 als Unglückszahl an, wohl genau so viele betrachten sie als einen Boten des Glücks. Dreizehn Jahre hingegen definieren für ein Werk eine lange Zeitspanne. Deshalb stellt man sich als stummer Beobachter meines Tuns bestimmt die Frage, ob ich denn immer noch schreibe. Mittlerweile kennt man aber die Antwort, denn ja, ich schreibe immer noch! 😉

In diesem Schaffensjahr ist es gut vorangegangen und ich habe erreicht, was ich erreichen wollte, auch wenn ich den Verlauf etwas anders geplant hatte. Ursprünglich wollte ich F4 in der Rohfassung fertig bekommen und mit der Überarbeitung von F1 beginnen. Wenngleich F4 erstaunlich gewachsen ist, bin ich nicht damit fertig geworden. Dafür habe ich F1 komplett überarbeitet und bereits zum ersten Lektor geschickt.

Wobei die Überarbeitung wie alles, was mit DCDSP zu tun hat, ein klitzekleines bisschen eskaliert ist; im Grunde habe ich nämlich ein neues Buch geschrieben. Die Story wurde von Grund auf geändert, mehr als ein Drittel aller Kapitel wurde gelöscht, der Schluß komplett neu strukturiert und erweitert, der zweite Handlungsstrang bekam fünf neue Kapitel, dazu wurden zahlreiche Weichen für Folgeteile gelegt. Vor allem aber wurde die Lore vertieft, weshalb F1 trotz großer Löschungen nach seiner Überarbeitung nun mehr als einhundert Seiten mehr hat.

An dieser Stelle mag es sicherlich klingen, als läge in meinem Tun überhaupt kein Sinn. Ständig spreche ich von neuen Ideen und den damit verbundenen Überarbeitungen, steten Löschungen und Änderungen. Dazu sind mittlerweile schon dreizehn Jahre vergangen und es gibt noch nicht einmal ein einziges, fertiges Buch. Eine Zeitspanne, in welcher andere Autoren ganze Zyklen schreiben. Dennoch! Sinn liegt in jedem Wort, das Werk wächst ständig und verändert sich auch, wird reifer. Das fügt sich in die Tatsache, dass ich sowohl Entdeckungs- als auch Puzzleschreiber bin. Mir kommen die Ideen, wenn ich schreibe, und sie hängen (chronologisch gesehen) nur selten zusammen. Oft schreibe ich an einem Abend drei verschiedene Szenen, die jeweils in ein anderes Buch kommen.

Das Budget wurde seit letztem Jahr nicht erhöht, daher hat es nur für eine kleine Torte und ein Bild mit der gleichen schlechten Smartphonekamera gereicht 😉

Sollte mich hier und jetzt jemand fragen würde, wie F6 enden wird, ich hätte ehrlich gesagt keine Ahnung. Aber ich weiß es, wenn ich dort bin. So war es bei F1 gewesen und so wird es auch beim finalen F8 sein. Nur verzögert sich damit alles, da ich nicht wie die (vermutlicherweise) meisten Autoren einfach Kapitel für Kapitel schreibe.

Dabei darf man natürlich die Größe des Werks nicht vergessen. Es ist ein eigenes Universum, in welchem sich alles sinnvoll entfalten und ineinander fügen sollte, vom ersten bis zum achten Teil. Leser sind schließlich schlaue und aufmerksame Kerle, die nur ungern auf Ungereimtheiten und Storylöcher stoßen, die Schwarzen Löchern gleich alles andere verschlingen, meist begonnen mit dem Spaß am Werk.

Da ich in diesem Schaffensjahr nicht nur mehr geschafft habe, als ich wollte, sondern auch zeitlich gut dran bin, wird das vierzehnte Schaffensjahr im Zeichen einer Manuskripteinsendung stehen. Ordner und Umschläge sind gekauft, Exposè, Inhaltsangabe und Leseprobe bereits in Arbeit. Somit wird mein Werk noch im nächsten Quartal an bereits herausgesuchte Verlage versandt werden können.

In diesem Sinne: ein erneut gutes Jahr, welchem ein noch besseres Jahr folgen wird! 🙂

Masse ist niemals mit Klasse gleichzusetzen, doch folgt wie immer eine kleine Übersicht dieses Schaffensjahres. Alle Zahlen sind stets abgerundete Richtwerte, da stets das Layout über die Seitenanzahl entscheidet. Durch ein gutes Endlektorat und professionelles Layout werden bei jedem Buch bestimmt zehn Prozent der Wörter und zwanzig Prozent der Seiten wegfallen.

  • Doktor Faust Reloaded: 30 Seiten (~9.000 Wörter)
  • Fragment I: 415 Seiten / 165.000 Wörter (+120 Seiten)
  • Fragment II: 560 Seiten / 225.000 Wörter (+20 Seiten)
  • Fragment III: 575 Seiten / 230.000 Wörter (+15 Seiten)
  • Fragment IV: 600 Seiten / 235.000 Wörter (+270 Seiten)
  • Fragment V: 200 Seiten / 75.000 Wörter (+180 Seiten)
  • Fragment VI: 15 Seiten / 5.000 Wörter (+5 Seiten)
  • Fragment VII: 5 Seiten / 500 Wörter
  • Fragment VIII: 5 Seiten / 500 Wörter
  • Gesamtwerk: 2.300 Seiten / 925.000 Wörter (+600 Seiten / 250.000 Wörter)

Über diese Seite:

Trivia:

  • (Keine Einträge)

Bearbeitungshistorie:

  • Artikel erstellt:
    Juli 2015
  • Letzte Bearbeitung:
    Sonntag, 23. Februar 2020

Bildquellen:

  • Alle Bilder:
    Eigene Werke.