Archiv der Kategorie: Meilensteine

8 Buchstaben, 800 Dollar

Bitte beachten: Seit Anfang 2020 befindet sich die Domäne patron.us zwar noch in meinem Besitz, aber nicht mehr in Verwendung. Es wird nur noch ausschließlich GodAmongstMenEntertainment.com verwendet.

Was hat acht Buchstaben, kostet 800 Dollar, ist nun absolut unbezahlbar und gehört jetzt mir, mir ganz allein? Richtig! Ein Grundstein meines Lebenswerkes!

Klein und fein.

Genauer gesagt habe ich es endlich geschafft, mir nach einem zeit- und kostenintensiven Kampf die Domain patron.us anzueignen. Was daran so weltbewegend ist? Nun, mittlerweile nicht mehr ganz so viel. Bis Ende 2018 hieß das Werk Die Chronik des Schwarzen Patronus, der Protagonist war der namensgebende Schwarze Patronus. Zudem enthielt das Werk viele weitere Patroni wie den Weißen Patronus, die Blutrote Patroness und dergleichen, die als Art Äquivalent zu den Helden und Superhelden von DC und Marvel anzusehen waren.

Viel von dieser Essenz wurde aus dem Werk genommen und mit Umbenennung in Die Nihilumchroniken Ende 2018 wurde auch der Fokus etwas vom Schwarzen Patronus genommen. Zwar existiert der Titel und der Charakter immer noch, aber das Werk dreht sich nicht alleinig um ihn, wie der alte Titel vielleicht suggerieren möchte.

Dennoch!

Ein guter Domainname ist die erste Eintrittskarte, und je kürzer, desto besser. Und patron.us klingt immer noch besser als diechronikdesschwarzenpatronus-buch.com oder andere hässliche Abominationen. Selbst nach der Umbenennung des Werkes in Die Nihilumchroniken ist patron.us noch die bessere Wahl. Menschen sind für gewöhnlich schnell überfordert, und noch schneller wird aus Nihilumchroniken irgendwann Nilumchroniken, Nihiumkroniken, Nihiliumchronik und dergleichen.

Weiterhin war dies unerwarteterweise ein Schnäppchen. Schließlich sah bereits jemand im Jahr 2002, dass diese spezifische US-Domain ein Wort bildet. Solche wortbildenden Domains können teuer werden. Zigtausende Euro bis hin zu zweistelligen Millionenbeträge sind da keine Seltenheit.

Eine kleine Historie:

  • 2010: Domain reserviert, Kauf nicht möglich.
  • 2011: Domain reserviert, Kauf nicht möglich.
  • 2012: Domain reserviert, Kauf nicht möglich.
  • Januar 2013: Domain reserviert, ein Angebot zu machen ist ab 160€ aufwärts möglich. Auktionende Anfang Mai 2013. Taktischerweise wartet man natürlich bis kurz vor Ende, um zu bieten.
  • Anfang Mai 2013: Ein Tag vor Auktionsende (Auktion bei 250€) wird das Auktionsende auf Ende Juli verschoben. Neuer Bietpreis sind nun mindestens 630 Euro oder ein Sofortkauf für 800 US-Dollar.
  • Mitte Mai 2013: Überlegung, sich irgendwo Geld zu borgen und via Sofortkauf zuzuschlagen. Die Entscheidung ist verständlicherweise bereits gefallen, jedoch muss ich jemanden um eine temporäre Geldleihe bitten.
  • Dienstag, 22. Mai 2013: Überweisung zur Aufladung der Prepaid-Kreditkarte Dank eines edlen Spenders getätigt.
  • Freitag, 25. Mai 2013: Domain für 800 US-Dollar (638.37 Euro) gekauft, zuzüglich einer optionalen Spende von 0.63€ an The Robotics Education & Competition Foundation). Freischaltung laut gegebener Info am 06.06.2013.
  • Samstag, 26. Mai 2013: Zweifache Sperrung meines Accounts weil ich Deutscher bin, der Geld loswerden will: „Your account has been selected by our verification office as a precautionary measure to defend you from possible misuse of either your payment method or products in your shopper account. During the login process, our secure site will prompt you to upload a viewable, scanned copy of the payment method account holder’s government-issued photo identification, such as a driver’s license or passport.“ Nachdem ich bei einer zweiten Sperrung noch weitere sensible Daten inklusive meiner Kleidergröße weitergegeben habe, ist mein Account endlich freigeschaltet.
  • Sonntag, 27. Mai 2013: Kreditkarte wurde belastet.
  • Donnerstag, 30. Mai 2013: Bestätigung, dass die Domain auf meinen Account transferiert wird. Die Domain erscheint nach wenigen Minuten endlich in meinem Account.
  • Donnerstag, 30. Mai 2013, eine Stunde später: Domainweiterleitung aktiv, eMail-Weiterleitung aktiv, Grundstein ist gelegt!

Über diese Seite:

Trivia:

  • Dieser Artikel ist mittlerweile obsolet, doch wird er aus Gründen der Vollständigkeit und Werdegangs meines Schaffens aufrecht erhalten.
  • Seit 2010 rum befinde ich mich schon im Besitz der Domain SchwarzerPatron.us – aber selbst hier fragten die Leute seltenerweise, wer denn der Schwarze Patron wäre, anstatt das us als Teil des Domainhacks zu lesen.

Bearbeitungshistorie:

  • Seite erstellt:
    Dienstag, 28. Mai 2013
  • Letzte Aktualisierung:
    Freitag, 21. Februar 2020

Bildquellen:

  • Der Screenshot des Chromium-Browsers:
    Eigenes Werk.

Die erste Selbstauflage

Die erste (und einzige) Selbstauflage, Jahr 2009

Nachdem am elften November 2009 der Zeitungsartikel über mein Werk erschienen war, hatte ich schon kurze Zeit danach eine Anzahl von festen Reservierungen, die ich samt einem großen Betrag an die Druckerei weiterleiten konnte.

Das entstellte Endresultat sieht man nun auf diesem Bild und in der Galerie am Ende dieses Artikels: den ersten Teil meiner Oktalogie, in limitierter Selbstauflage. Weitergegeben zu reinen Selbstkosten und zudem unabhängig vom Wohnort, Land und Kontinent frei Haus geliefert.

Das Buch selbst besitzt ein Hardcover, füllt mit seinen circa 162.000 Wörtern 520 Seiten und ist an Druckqualität mit jedem guten Buch im Buchhandel vergleichbar. Jedes Buch besitzt eine individuelle Widmung sowie eine vom Erhaltenden gewünschte Widmungszahlenfolge.

Hierzu ist zu erwähnen, dass jede Zahl und Zahlenfolge erlaubt, beziehungsweise möglich war. Somit auch 0, 00, 1000, die Zahl Pi (ich denke ich brachte fünfzehn oder zwanzig Nachkommastellen auf die Widmungsseite), 12345 oder Klassiker wie 007, 666 und die 0815. Sogar die Lemniskate () wurde vergeben.

Eine ISBN, weitere Auflage oder ähnliches gibt es nicht, da ich mir stets die Möglichkeit offen halten möchte, einen richtigen Verlag für mich zu gewinnen. Daher wurde es in diesem Sinne auch nicht vermarktet, ich verdiente keinen müden Cent damit. Wenn man die Portokosten und alles rechnet, war es sogar ein großer Verlust.

Was ich im Nachhinein denke?

Nun, dieser Druck ist ein früher Teil der Lebensgeschichte von DCDSP, was sich auch bemerkbar macht. Je mehr Jahre vergehen, umso mehr fällt mir auf, wie schrecklich das Werk ist. Obwohl mittlerweile nichts mehr davon aktuell ist, wurmt es mich, so viele, ja eigentlich jeden Fehler gemacht zu haben, den man machen kann.

Das Werk ist in jeder Hinsicht unvollendet, was bei Rechtschreibfehlern angeht und nicht beim versetzten Layout aufhört. Weiterhin hat der Glow-Effekt des Covers einen Gelbstich. Ein Freund hat mir damals geholfen, das Cover nach meinen Vorstellungen hin zu entwerfen. Leider vergaß er, einen Weißabgleich zu machen, womit aus dem Weiß auf seinem Bildschirm ein Gelb in der Druckerei wurde.

Mehr Einzelheiten und Erklärungen finden sich in der Galerie:

Über diese Seite:

Trivia:

  • Wer die Gedichte dieses Werkes nachlesen will, wird hier fündig.
  • Wer Epilog und die ersten beiden Kapitel dieser Version von 2009 nachlesen will, wird hier fündig.
  • Das Werk war laut Einband auf 111 Exemplare limitiert. Gedruckt habe ich 150 lassen, da ich geplant gehabt habe, die restlichen Exemplare an zB Verlage oder Rezensenten zu schicken. Ja, es war eine schrecklich dumme Idee.
  • Die restlichen Bücher gingen schließlich dafür drauf, verschenkt und gegen Selbstkosten verkauft zu werden, da plötzlich mehr eines wollten, als reserviert wurden.
  • Ich selbst besitze kein Exemplar mehr.
  • Ein „Gebraucht – Akzeptabel“ Exemplar geistert schon seit Jahren auf Amazon rum (siehe Bild unten, Stand November 2019). Für 40€, plus 3€ Versandkosten! Selbstkostenweitergabe waren damals 15€, ich fühle mich also geehrt, bereits den Preis mehr als verdoppelt, ja direkt verdreifacht sehen zu können.

Bearbeitungshistorie:

  • Seite erstellt:
    Montag, 14. Dezember 2009
  • Letzte Aktualisierung:
    Sonntag, 23. Februar 2020

Bildquellen:

  • Das abfotografierte Werk:
    Eigene Werke… vom eigenen Werk. badumtss.gif
  • Der Screenshot von Amazon:
    Eigenes Werk.

Der erste Zeitungsartikel

Und schon ist man abgelichtet!

Zeitungsartikel vom Bayerwaldboten, Ausgabe vom 11.11.2009. Bild klicken für Bild in voller, lesbarer Größe in neuem Tab.

Da ich stets gefragt wurde, ob und wann es denn mal etwas zu lesen gibt, habe ich mich dazu entschlossen, mein soweit fertiges Buch zu drucken. Im gleichen Moment plante ich aber keine direkte Vermarktung und wollte auch keinen Gewinn damit erzielen. Daher erkundigte ich mich im Voraus, wer ein Exemplar erstehen möchte, um es zum Selbstkostenpreis weiterzugeben und frei Haus zu verschicken.

Ebenso erfragte ich beim lokalen Bayerwald-Boten, ob nicht Interesse bestünde, über mein Werk und Vorhaben zu berichten. Gefragt, gesagt, getan, bekam ich die nächsten Tage Besuch, ehe am elften November 2009 der Artikel in der Zeitung erschien.

Wie viele sich darauf gemeldet haben und wie das Feedback ausfiel, mag man fragen? Angesprochen wurde ich von niemanden darauf, nur eine einzige Person meldete sich auf den Artikel hin und bat um ein Exemplar. Seltsamerweise ging der Artikel etwas unter. Selbst Freunde und Bekannte, die jeden Tag Zeitung lesen, fragten im Nachhinein ungläubig, wann dieser Artikel denn abgedruckt wurde, da sie ihn überhaupt nicht gesehen hätten.

Über diese Seite:

Trivia:

  • Ich selbst besitze noch zwei Exemplare der Ausgabe dieser Zeitung – ein Exemplar zum Abfotografieren und ein unbenutztes Exemplar.

Bearbeitungshistorie:

  • Seite erstellt:
    Freitag, 11. November 2009
  • Letzte Aktualisierung:
    Sonntag, 23. Februar 2020

Bildquellen:

  • Der Zeitungsartikel:
    Abfotografiert und zwecks Lesbarkeit etwas von mir digital bearbeitet. Email und Telefonnummer wurden geblurrt, da nicht mehr aktuell, weitere geblurrte Zeilen sind von einem anderen Artikel.
    Quelle: Der Bayerwald Bote, (Zeitung für den Landkreis Regen – Zwieseler Zeitung), Ausgabe vom 11. November 2009, Seite 21.
    Rechteinhaber: Text und Bild: Neue Presse Verlags-GmbH / http://www.pnp.de.
    Lizenz: Eine Genehmigung, den abfotografierten Artikel zu verwenden, wurde am 03.05.2011 via eMail eingeräumt. Herzlichen Dank an die Rechteinhaber!
    Am Mittwoch, 30. Januar 2019 bekam ich nach einer erneuten Anfrage als Antwort, dass es bei einer solchen Verwendung erneut keine Probleme gäbe. Erneut vielen Dank!