7th Patronus Gratitude Day (2012)

Wohl aufgrund eines fehlerhaften Backups gibt es das Bild nicht mehr in groß đŸ˜„

Einmal bitte ganz tief Luft holen und sich etwas wĂŒnschen! Mein Lebenswerk wird heute nĂ€mlich sieben Jahre alt! Und weil soweit eigentlich nicht all zu viele Informationen diesbezĂŒglich existieren, werde ich in diesem Post die sieben hĂ€ufigsten Fragen beantworten.

Frage 1: Warum hast Du noch immer keinen Verlag?

Gute zehn Verlage habe ich (teils mehrfach) angeschrieben, soweit aber nur Absagen oder keine Antwort erhalten. NatĂŒrlich können es ganz banale GrĂŒnde wie ein bereits gesĂ€ttigter Markt in diesem Genre oder bereits ausgeschöpfte finanzielle Mittel sein, im Grunde aber liegt es am Werk, welches einfach nicht gut oder interessant genug war.

Dennoch betrachte ich das nicht als Niederlage, sondern als Ansporn. Meine Zeit ist dann eben noch nicht gekommen. Vielmehr ist es auch so, dass der Faktor Zeit mein Werk bisher kontinuierlich besser gemacht hat. Und jeder Autor wird mir da zustimmen: Wenn man sein Werk ein Jahr ruhen lĂ€sst und dann wieder zur Hand nimmt, frĂ€gt man sich manchmal, was fĂŒr einen unglaublichen Schwachsinn man im vergangenen Jahr eigentlich geschrieben hat.

Man kann nur auf ein Jahr hoffen, in welchem man nicht mehr so denkt 😉

Frage 2: Wie weit ist der Gesamtfortschritt von DCDSP?

Fragment I ist bereits fertig, Fragment II ist in Arbeit.

Frage 3: Wirst Du ĂŒberhaupt mal fertig, wenn du nach sieben Jahren gerade mal beim zweiten Teil bist?

Wer hoch hinaus will, muss lange am Fundament verweilen, heißt es.

„Problem“ ist, dass alle Werke zusammenhĂ€ngend sind. Wenn ich F1 einen Charakter erwĂ€hne, muss ich bereits wissen, wie und wo dieser Charakter stirbt und nochmal vorkommt. Schließlich hat mein Gesamtwerk acht Teile, und so etwas will gut durchdacht sein. Ich bin kein progressiver Schreiber, aus welchem Grund es wohl noch lĂ€nger dauert. Sprich ich schreibe oft das Hintere vor dem Vorderen.

Frage 4: Warum sind so wenig konkrete Informationen ĂŒber DCDSP verfĂŒgbar?

Das Werk Ă€ndert sich derzeit oft. Sowohl vom Titel als auch was die Grundgeschichte angeht. Ungern gebe ich eine Leseprobe heraus, nur um dann zwei Monate spĂ€ter sagen zu mĂŒssen, dass die nicht mehr aktuell ist.

Frage 5: Warum verlegst Du das Werk nicht selbst?

Mir fehlt sowohl das notwendige Kapital als auch das noch wichtigere Know-How. Zumal in der Verlegung und erfolgreichen Vermarktung weitaus mehr steckt als nur den Buchdruck in Auftrag zu geben und es dann „einfach zu verkaufen“. Ein ĂŒbersehener Layoutfehler beim Druck, eine falsche oder keine Strategie in der Vermarktung, und schon ist alle MĂŒhe getrĂŒbt. Schon kleine Dinge wĂ€ren unter UmstĂ€nden ein Genickbruch fĂŒr mein ganzes Lebenswerk und könnten mir alles Aufgebaute zunichte machen.

Ich habe aus der Vergangenheit und Fehlern gelernt. Man betrachte hierzu nur einmal den Zeitungsartikel von 2009. Nur eine einzige Person hat sich gemeldet, und auch sonst ging der Artikel unter, selbst unter Freunden, die tĂ€glich Zeitung lesen.

Ich will das Beste fĂŒr mein Lebenswerk und ich werde das Beste bekommen. Koste es, was es wolle. Es spielt keine Rolle, wie lange ich auf den besten Zeitpunkt warten muss. Lieber existiert das Werk unveröffentlicht und unbekannt nur auf meinem Computer, als dass ich auf Biegen und Brechen mein Buch rausbringe und es dann als billiges, fehlerdurchsetztes Printwerk irgendwo verstauben sehen muss.

Frage 6: Was hÀltst Du von Book-on-Demand-Verlagen, Dienstleistungs- und Bezuschussverlagen?

Von Bezuschussverlagen halte ich nichts, ebenso wenig von Book-on-Demand-Geschichten. Wie oben erwĂ€hnt, will ich das Beste fĂŒr mein Werk. Und dazu gehört ein Verlag / Verleger, der mich / mein Werk will, weil er das Potenzial sieht und mich fördert und fordert.

Frage 7: Was sieht man bei dem Bild im Hintergrund?

Im Hintergrund sieht man eine gebrandete Holzplatte, die ich Weihnachten 2011 geschenkt bekommen habe. Sie trĂ€gt den ganzen, wenngleich nicht mehr aktuellen Titel des ersten Fragments: Die Chronik des Schwarzen Patronus – in acht Fragmenten – Fragment I: Der Schwarze Krystall (memento mori) sowie einen zusĂ€tzlichen Nachsatz: Bedenke, dass Du stirbst, Schwarzer Patronus.